Vermeide diese Fehler in deiner Buchhaltung

Wer macht schon gerne Buchhaltung? Kennst du jemanden? Das sind wohl eher die Außerirdischen.
Trotzdem: Was sein muss, muss sein.
Irgendwann ereilt dich ein Schreiben deines Finanzamtes – und die Steuererklärungen werden fällig. Gut, wenn dann alles vorbereitet ist.
Und eins ist sicher:
Schreiben deines Finanzamtes erledigen sich so gut wie nie von selbst.

Besser ist es vorbereitet zu sein.

 

Sobald du unternehmerisch tätig wirst, musst du anfangen, dich um deine Buchhaltung zu kümmern.

Unternehmerisch tätig? Das bedeutet einfach, dass du dein Online-Marketing betreibst, um Gewinne zu erzielen. Du verkaufst Dienstleistungen oder Waren? Und schon bist du dabei.

Dabei ist völlig egal, ob du haupt- oder nebenberuflich tätig bist.

Was gehört nun zur Buchhaltung?

  1. Sammle zunächst alle Belege, die irgendwie mit deinem Online-Marketing, Bloggen oder was auch immer zu tun haben.
  2. Gewöhne dir an, dir für alles einen Beleg oder eine Rechnung geben zu lassen.
  3. Gewöhne dir auch an, Online-Rechnungen (z. B. Handy, Telefon oder auch Wareneinkauf) sofort auszudrucken.
  4. Sortiere deine Belege zumindest zeitlich vor. Lege sie also der Reihe nach ab, so wie du sie erhältst.
  5. Trenne deine Belege nach Barbelegen und Belegen, die vom Konto abgebucht werden bzw. dort eingehen.
  6. Nimm dir mindestens eine Stunde pro Woche, um alles zu sortieren.
  7. Lege von allen Einnahmen mindesten 30 % zur Seite. Nutze dafür ein Tagesgeldkonto oder ähnliches.

Mit diesen Schritten bist du schon mal ein ganzes Stück weiter.

Vermeide folgendes:

  1. gar keine Belege sammeln
  2. Belege an völlig verschiedenen Orten ablegen (im Auto, in der Küche, in irgendwelchen Schubkästen)
  3. dich irgendwann einmal um die Ablage der Belege kümmern zu wollen
  4. Belege (insbesondere die aus Thermopapier) in der Sonne oder im Freien liegen zu lassen. Später ist nichts mehr zu erkennen.
  5. Wenn du deine Buchhaltung an Fremde abgeben willst – sammle nicht alle Belege einfach in einem Karton. Diese „Waschkorb-Buchhaltung“ wird dich unnötig Geld kosten.
  6. Alle Belege durcheinander zu werfen – das gibt nur Ärger.
  7. Warte mit deiner Buchhaltung bzw. deinem Jahresabschluss/Steuererklärungen nicht zu lange. Schnell kommen dann ein oder zwei Jahre auf einmal oder kurz hintereinander.
  8. Du bildest keine Rücklagen.

Auch wenn diese Tipps banal und einfach klingen – nimm sie dir zu Herzen.

Im anderen Fall wird es dich eine Menge Geld kosten.
Das Finanzamt sagt: Zu jeder Buchung gehört ein Beleg. Also, jeden Posten, den du bezahlst, sollte belegt werden mit einer Quittung oder einer Rechnung.
Gibt es diese nicht, kann das Finanzamt diese Ausgabe nicht anerkennen.

Das mag bei einem Portobeleg eine kleine Summe sein. Doch du kennst sicher den Spruch: Kleinvieh macht auch Mist.

Kleine Summen können sich wie der Blitz zu einem Riesen-Posten addieren. Und dann ist der Jammer groß.

Nun hast du alles zusammen – und nun?

Geht es an das Zusammenstellen für deine Steuererklärungen.

Darüber schreibe ich in einem weiteren Beitrag.

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10 Tipps, um als Online-Marketer Steuern zu sparen

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