Sind deine Daten sicher?

Dein PC ist über die Jahre zu einer großen Datensammlung geworden. Schnell sammelt sich alles mögliche an:

  • private Bilder
  • private Schreiben
  • alle Daten deines Online-Business, wie z. B. Blogartikel, Bilder, Grafiken
  • Online-Rechnungen
  • deine Buchhaltungsdaten
  • Passwörter und Login-Daten.

Da kommt eine große Datenmenge zusammen.

Was würde passieren, wenn alle diese Daten von einem auf den anderen Moment weg wären?

Schon mal Gedanke über so ein Horrorszenario gemacht? Ich hoffe, es passiert dir nie. Ich musste dies einmal durchmachen. Seitdem wache ich mir Argusaugen über meine Datensicherungen.

Halte deine Software aktuell

Nicht umsonst bieten die Programmhersteller immer wieder neue Updates. Nicht nur programmrelevante Funktionen werden hier angepasst und überarbeitet – es werden dabei auch immer wieder Sicherheitslücken geschlossen. Wenn du also Informationen über Updates erhältst, dann installiere diese auch. Oder stelle gleich auf automatische Updates um. Auch wenn diese – gefühlt – immer zum unpassenden Moment eingespielt werden, ist es wichtig, diese zu installieren.

Sichere deine Daten regelmäßig

Und mit regelmäßig meine ich wirklich regelmäßig. Nicht einmal im Jahr. Auch einmal im Monat ist meines Erachtens zu wenig.

Je nachdem, wie viel du am PC täglich arbeitest, solltest du über eine tägliche Sicherung nachdenken. Einmal eingerichtet und automatisiert, musst du dich kaum noch darum kümmern.

Ein empfehlenswertes und bekanntes Programm ist Acronis. Vielleicht kennst du es. Nach einer kurzen Einarbeitungszeit kannst du problemlos deine Sicherungsjobs erstellen und alles läuft wie am Schnürchen. Acronis ist allerdings kostenpflichtig und liegt bei einem Einmalpreis von ca. 50 €.

Ein weiteres kostenloses und genauso zuverlässiges Programm ist Paragon. Nachdem ich über Jahre mit Acronis gearbeitet habe, bin ich im letzten Jahr auf Paragon umgestiegen. Und es reicht für meine Zwecke vollkommen aus. Natürlich ist hier nicht alles so vollautomatisch wie bei Acronis. Ab und zu muss ich Hand anlegen, indem ich Festplatten formatiere und die Sicherung nochmal neu aufsetze. Trotzdem bin ich sehr zufrieden.

Warum ich von Acronis zu Paragon gewechselt habe? Acronis war irgendwann nicht mehr richtig kompatibel mit meinem PC und hat immer wieder Ärger verursacht. Vielleicht liegt es am Alter meines PC oder weil viel andere Software installiert ist. Genau konnte mir das keiner sagen.

Verwende Antiviren-Software

Software dieser Art gibt es wie Sand am Meer. Die bekanntesten sind sicher Kaspersky, Bitdefender und G-Data. Hier gibt es teilweise kostenlose und kostenpflichtige Tools.

Ich nutze das windowseigene Microsoft Security Essentials. Dieses kannst du dir kostenfrei herunterladen. Bisher – toi, toi, toi – bin ich damit immer gut gefahren. Andere kostenfreie Antiviren-Software sind beispielsweise AntiVir und AVG Anti-Virus.

Ob kostenpflichtig oder kostenlos – wichtig ist, dass du überhaupt eine derartige Software installiert hast.

Passwort-Sicherheit

Im Laufe der Zeit sammeln sich unendlich viele Passwörter an. Schnell kannst du hier die Übersicht verlieren. Und alle merken? Unmöglich.

Nutze am besten eine Software, um alle deine Passwörter zu vermeiden. Bekannt hierfür ist LastPass oder auch Roboform.

Bei beiden Programmen kannst du mit einer Free-Version testen, ob es dir gefällt. Einige Passwörter kannst du damit speichern. Doch sind die Grenzen schnell erreicht. Deshalb wirst du um die kostenpflichtige Version längerfristig nicht herum kommen.

Mit einem Masterpasswort sind alle deine Passwörter geschützt.

Tipp:

Auch wenn in einem der Programme deine Passwörter sicher aufgehoben sind: Drucke dir die Liste von Zeit zu Zeit aus. Dann hast du sie auf alle Fälle noch einmal in Schriftform.

Verschlüssele deine Daten

Um ganz sicher zu gehen, kannst du deine Daten verschlüsseln. Allerdings muss wirklich sicher gestellt sein, dass du die dafür notwendigen Passwörter immer wieder findest. Ansonsten sind alle deine Daten futsch – und das für immer.

Wenn du deine Daten in sogenannten Clouds speicherst, solltest du über eine Verschlüsselung definitiv nachdenken.

Auch hier gibt es kostenlose und kostenpflichtige Tools. Als kostenlose Programme kann ich dir Boxcryptor oder Viivo empfehlen.

Wo solltest du deine Daten sichern?

Oben bereits angesprochen habe ich die Cloud-Speicher. Bekannte sind Google-Drive, Onedrive von Microsoft oder Dropbox. Doch diese haben den Nachteil. dass die Server nicht in Deutschland stehen.

Wenn du Vertrauen zu den Großen des Internets hast, dann kannst du einen der oben genannten Speicher verwenden. Einige Gigabite erhältst du in der Regel kostenlos. Bei größeren Datenmengen solltest du aber zu kostenpflichtigen Variante wechseln oder deine Daten auf verschiedene Speicher verteilen.

Es gibt aber auch Online-Speicher deren Server in Deutschland steht. Eine gute Übersicht zeigt dir dieser Artikel –klick.

Tipp:

Speichere deine wichtigen Daten immer offline!

Andere Speichermöglichkeiten sind externe Festplatten, USB-Sticks oder NAS-Festplatten. Welche du davon nutzt, ist abhängig von deiner Datenmenge.

Erstelle dabei mehrere Sicherungen, die du an verschiedenen Orten lagerst.

Ich handhabe es so, dass ich alles täglich doppelt sichere und das entsprechende Medium (externe Festplatte) jede Woche auswechsle.

 

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